Baden-Württemberg · Abitur 2026

Abi-Themen auf einen Blick

Alle Themen des Mathe-Abiturs in BW – übersichtlich gegliedert mit kurzer Erklärung zu jedem Punkt.

1.
Gleichungen

Grundlegende Gleichungstypen lösen – das Fundament für alle weiteren Themen.

1.1Quadratische Gleichungen

Lösungsformel (pq, abc), Diskriminante, Anzahl der Lösungen.

1.2Exponentialgleichungen

Gleichungen der Form aˣ = b mit dem Logarithmus lösen.

1.3Nullprodukt und Substitution

Produkt = 0 ⟹ ein Faktor = 0; Substitution zum Vereinfachen.

2.
Elementare Funktionen und ihre Eigenschaften

Alle wichtigen Funktionstypen kennen, skizzieren und analysieren.

2.1Potenz- und Wurzelfunktionen

f(x) = xⁿ und f(x) = ⁿ√x – Graphen, Definitions- und Wertebereiche.

2.2Ganzrationale Funktionen

Polynome – Grad, Nullstellen, Verhalten an den Rändern.

2.3Sinus und Kosinus

Trigonometrische Funktionen, Amplitude, Periode, Verschiebung.

2.4Exponent.- & Logarithmusfunktion

eˣ, ln(x) und ihre Eigenschaften; Umkehrfunktionen zueinander.

2.5Gebrochenrationale Funktionen

Polstellen, Definitionslücken und Asymptoten erkennen.

2.6Wirkung von Parametern

Wie a, b, c, d eine Funktion verschieben, strecken und spiegeln.

2.7Vielfachheit von Nullstellen

Einfache, doppelte, dreifache Nullstellen – Berühr- oder Durchgangspunkte.

2.8Symmetrie

Achsensymmetrie (gerade Funktion) und Punktsymmetrie (ungerade Funktion).

2.9Umkehrfunktion

f⁻¹ durch Spiegelung an y = x; Existenzbedingungen.

3.
Ableitung

Die Ableitung beschreibt die momentane Änderungsrate einer Funktion.

3.1Bedeutung der Ableitung

Steigung der Tangente, lokale Änderungsrate, Monotonieverhalten.

3.2Ableitungen der Grundfunktionen

Ableitungsformeln für xⁿ, eˣ, ln(x), sin(x), cos(x).

3.3Ableitungsregeln

Faktor-, Summen-, Produkt-, Quotienten- und Kettenregel.

3.4Tangente und Normale

Tangentengleichung im Punkt; Normale steht senkrecht dazu.

4.
Kurvendiskussion & Anwendungen

Vollständige Analyse einer Funktion mit allen charakteristischen Punkten.

4.1Extrem- und Sattelpunkte

Hoch-/Tiefpunkt per f′= 0 und Vorzeichen­wechsel; Sattelpunkt ohne VZW.

4.2Wendepunkte & Krümmung

f″= 0 und VZW liefert Wendepunkt; Rechts-/Linkskrümmung.

4.3Extremwertaufgaben

Optimierungsprobleme – Zielfunktion aufstellen und Maximum/Minimum bestimmen.

5.
Integralrechnung

Das Integral berechnet Flächeninhalte und rekonstruiert Bestände.

5.1Stammfunktion

Umkehrung der Ableitung; F′(x) = f(x).

5.2Integral

Bestimmtes Integral als Grenzwert von Summen; Hauptsatz.

5.3Flächenberechnungen

Fläche zwischen Graph und x-Achse; Fläche zwischen zwei Graphen.

5.4Rotationskörper

Volumen durch Rotation um die x-Achse: V = π·∫f(x)²dx.

5.5Rekonstruierter Bestand

Aus einer Änderungsrate den Gesamtbestand zurückgewinnen.

6.
Integralfunktion

Integralfunktionen der Form F(x) = ∫ₐˣ f(t) dt analysieren und skizzieren.

Analytische Geometrie

→ Zum Lernbereich
1.
Lineare Gleichungssysteme

LGS mit dem Gauß-Verfahren lösen – Grundlage für Schnittberechnungen.

2.
Vektoren

Vektoren beschreiben Punkte, Richtungen und Abstände im Raum.

2.1Rechnen mit Vektoren

Addition, Subtraktion, Skalarmultiplikation, Linearkombination.

2.2Skalarprodukt

a·b = |a||b|cos(α) – Orthogonalität prüfen, Winkel berechnen.

2.3Vektorprodukt (Kreuzprodukt)

a × b steht senkrecht auf beiden Vektoren; Flächeninhalt von Parallelogrammen.

3.
Geraden und Ebenen

Geraden und Ebenen im Raum durch Gleichungen darstellen.

3.1Geraden

Parameterform g: X = P + t·r; Punkt und Richtungsvektor.

3.2Ebenen in Parameterform

E: X = P + s·u + t·v – ein Punkt, zwei Spannvektoren.

3.3Normalenform & Koordinatenform

Ebenengleichung n·(X–P) = 0 und ax + by + cz = d.

3.4Umwandlung der Ebenenformen

Zwischen Parameter-, Normalen- und Koordinatenform wechseln.

3.5Hesse'sche Normalenform

E: n₀·(X–P) = 0 mit |n₀| = 1; direkte Abstandsberechnung.

4.
Lagebeziehungen

Relative Lage von Geraden und Ebenen zueinander bestimmen.

4.1Lage zweier Geraden

Identisch, parallel, windschief oder sich schneidend.

4.2Gerade und Ebene

Gerade liegt in Ebene, parallel zur Ebene oder schneidet sie.

4.3Lage zweier Ebenen

Identisch, parallel oder sie schneiden sich in einer Geraden.

4.4Schnittwinkel

Winkel zwischen zwei Geraden, Gerade und Ebene, zwei Ebenen.

5.
Abstände

Abstände zwischen Punkten, Geraden und Ebenen berechnen.

5.1Abstand Punkt–Ebene

Mit HNF: d = |n₀·(X–P)|; einfach und schnell.

5.2Abstand Punkt–Gerade

Lotfußpunkt bestimmen oder Kreuzprodukt verwenden.

5.3Abstand windschiefer Geraden

Gemeinsamer Normalenvektor und Abstandsformel.

6.
Spiegelungen

Punkte und Geraden an Ebenen und anderen Geraden spiegeln.

1.
Ereignisse

Grundbegriffe: Ergebnis, Ereignis, Ergebnisraum, Komplementärereignis.

2.
Wahrscheinlichkeitsberechnungen

Verschiedene Methoden zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten.

2.1Wahrscheinlichkeitsbegriff

Klassisch, empirisch und subjektiv – Axiome nach Kolmogorow.

2.2Laplace-Wahrscheinlichkeit

P(A) = günstige / mögliche Ergebnisse bei gleichwahrscheinlichen Fällen.

2.3Baumdiagramme & Pfadregeln

Pfadregel: Wahrscheinlichkeiten entlang eines Pfades multiplizieren.

2.4Vierfeldertafel

Übersichtliche Darstellung von zwei Merkmalen mit allen Häufigkeiten.

2.5Bedingte Wahrscheinlichkeit

P(A|B) = P(A∩B)/P(B); stochastische Unabhängigkeit wenn P(A|B) = P(A).

2.6Urnenmodelle & Bernoulli

Ziehen mit/ohne Zurücklegen; Bernoulli-Formel für k Treffer in n Versuchen.

3.
Zufallsgrößen

Zufällige Größen mit ihren Wahrscheinlichkeitsverteilungen beschreiben.

3.1Wahrscheinlichkeitsverteilung

Tabelle oder Formel, die jeder Ausprägung eine Wahrscheinlichkeit zuordnet.

3.2Erwartungswert, Varianz, Standardabweichung

μ = E(X), σ² = Var(X), σ = Std – Lage und Streuung einer Verteilung.

4.
Binomialverteilung

Modell für n unabhängige Ja/Nein-Versuche mit gleicher Trefferwahrscheinlichkeit.

4.1Binomialverteilung

X ~ B(n,p); P(X=k) = C(n,k)·pᵏ·(1–p)ⁿ⁻ᵏ.

4.2Erwartungswert & Standardabweichung

μ = n·p; σ = √(n·p·(1–p)) – direkte Formeln.

5.
Testen von Hypothesen

Statistischer Hypothesentest (einseitig/zweiseitig) mit Fehler 1. Art.

5.1Hypothesentest

H₀ aufstellen, Ablehnungsbereich bestimmen, Signifikanzniveau einhalten.

5.2Fehler 1. und 2. Art

Fehler 1. Art: H₀ ablehnen, obwohl sie gilt. Fehler 2. Art: H₀ nicht ablehnen, obwohl falsch.

6.
Normalverteilung

Stetige Glockenkurve als Modell für viele natürliche Phänomene.

6.1Normalverteilte Zufallsgrößen

X ~ N(μ, σ²); symmetrische Glockenkurve um den Erwartungswert.

6.2Erwartungswert & Standardabweichung

μ bestimmt die Lage, σ die Breite der Kurve; σ-Regeln (68-95-99,7%).

Inhalte basieren auf dem Bildungsplan für das Mathe-Abitur Baden-Württemberg.